• Der Lainzer Tiergarten © Wien Tourismus

Der Lainzer Tiergarten


Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück urtümlichen Wienerwaldes am Rande der Großstadt. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.

 

  


1270 wurde ein „Auhof“ in Hütteldorf erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1457 ist der „Thier- und Saugarten“ zu Laab im Walde überliefert. Um 1780 erhielt der Tiergarten seine heutige Ausdehnung. Die etwa 21 Kilometer lange Tiergartenmauer wurde 1782 bis 1787 vom Maurermeister Philipp Schlucker errichtet. Kaiser Franz Joseph ließ 1882 bis 1886 für seine Gattin Elisabeth die Hermesvilla errichten. Ab 1919 wurde der Tiergarten an Wochenenden für die Bevölkerung geöffnet. 1937 wurde der Lainzer Tiergarten an die Stadt Wien übertragen. Die Gesamtfläche beträgt 2.450 Hektar. Die Wälder und Wiesen sind selten gewordene Pflanzengemeinschaften. Hier leben viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Ihr Schutz und ihre Pflege sind von großer Bedeutung. Eine besondere Attraktion ist der freilebende Wildbestand. Wildscheine, Hirsche, Damhirsche, Rehe und Mufflons sind mit etwas Glück in freier Wildbahn zu sehen. Beim Lainzer Tor gibt es auch Gehege mit Auerochsen, Damhirschen und Mufflons.

Der Lainzer Tiergarten bietet zahlreiche Freizeitangebote: Dutzende Wanderwege, Laufstrecken, Kinderspielplätze, drei Gasthäuser, ein Besucherzentrum und eine Aussichtswarte.

Der Eintritt in den Lainzer Tiergarten ist frei!

Öffnungszeiten:
In den Sommermonaten von 9:00 bis 20:30 Uhr, im Winter von 9:00 bis 17:00 (Lainzer Tor).

Besucherzentrum: Telefon +43 1 4000/49200